Am 16. August war es wieder so weit: Der RSC Buchholz lud zur mittlerweile 6. Zugspitz-Challenge nach Roßbach ein. Nach den heißen Tagen zuvor hätte sich wohl kaum jemand bessere Bedingungen wünschen können. Bei angenehmen Temperaturen von maximal 24 Grad und trockenen Straßen herrschte bestes Radsportwetter.
Insgesamt 167 Starterinnen und Starter stellten sich der besonderen Herausforderung. Das Prinzip der Zugspitz-Challenge ist schnell erklärt: Eine Runde ist 12 Kilometer lang und beinhaltet rund 280 Höhenmeter. Wer elfeinhalb Runden schafft, hat mit 2.962 Metern die symbolische Zugspitzhöhe erreicht.

Schon früh am Morgen rollten die ersten Teilnehmer los. Der anspruchsvolle Anstieg zur Nescher Mühle und weiter nach Neschen war dabei jedes Mal eine besondere Herausforderung. Doch die Fahrer wurden nicht nur von den eigenen sportlichen Ambitionen begleitet. Entlang der Strecke sorgten Helfer des RSC Buchholz mit Glocken und Bergmusik für zusätzliche Motivation. Die ungewohnte, aber herzliche Unterstützung zauberte vielen Teilnehmern ein Lächeln ins Gesicht – und sorgte sicher bei dem einen oder anderen auch für den nötigen Extra-Schub.

In Neschen wartete die Verpflegungsstelle. Mit isotonischen Getränken, Bananen, Broten und Riegeln konnten die Energiespeicher wieder aufgefüllt werden. Anschließend ging es weiter über Breitscheid, bevor die Teilnehmer die Abfahrt zurück nach Roßbach genießen konnten.
Im Start- und Zielbereich war den ganzen Tag über viel los. Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, Bratwürsten, Steaks und Getränken wurde gegessen, erzählt und natürlich auch über die gefahrenen Runden gefachsimpelt. Die Stimmung war hervorragend und zeigte einmal mehr, dass bei der Zugspitz-Challenge nicht allein die sportliche Leistung im Mittelpunkt steht.



Besonders gefreut haben sich die Organisatoren über die vielen positiven Rückmeldungen der Teilnehmer. Zahlreiche Fahrer bedankten sich für die tolle Veranstaltung, die gute Verpflegung und die Unterstützung an der Strecke. Viele kündigten bereits an: „Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!“
Doch neben dem sportlichen Gedanken hat die Zugspitz-Challenge auch einen sozialen Aspekt. Die Veranstaltung konnte einen guten Erlös erzielen. Die Hälfte der Einnahmen wird an die Lebenshilfe Flammersfeld gespendet. Damit verbindet die Zugspitz-Challenge sportliche Herausforderung und gemeinschaftliches Engagement für einen guten Zweck.
Die 6. Zugspitz-Challenge war damit nicht nur für die Teilnehmer ein sportlicher Erfolg, sondern auch für unseren Verein. Sie hat einmal mehr gezeigt, was möglich ist, wenn viele Mitglieder gemeinsam anpacken.
Vielen Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben – und bis zur nächsten Zugspitz-Challenge!
-Pressebericht Edmund Salz-
Hinweis: Viele weitere Fotos findet ihr in unserer Fotogalerie Zugspitz-Challenge 2026 Roßbach (Wied)
